Author Archives: Peter

Arnold Odermatt – Die Ästhetik der Pedanterie

Arnold Odermatt war Polizeifotograf eines Schweizer Kantons. Seine Fotografien aus den 50er Jahren dienten als polizeiliche Beweismittel und halfen offensichtlich bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs. Trotz des technischen Anspruchs wohnt den Bildern doch noch etwas anderes inne – eine Ästhetik der Pedanterie. Als ob man durch einen aufgeräumten Bildaufbau, gutes technisches Handwerk und genügend Abstand […]

Pieter Ten Hoopen

Auf der letzten WorldPress – Ausstellung bin ich mit einem Freund auf Pieter Ten Hoopen gestoßen und konnte es nicht lassen nach weiteren Bildern zu suchen. Auf der Ausstellung wurden die monochromen Frauenporträts gezeigt, die stark an alte niederländische Meister erinnern. (Welche Technik er wohl angewendet hat?) Die Vogelaufnahme von dem gerodeten Wald habe ich […]

Der Moment – Alex Webb

Egal ob an der amerikanisch-mexikanischen Grenze oder in der Karibik Alex Webb spürt das Mysterium des Moments auf. Mir gefällt besonders das Bild von der mexikanischen Grenze, es sieht aus wie ein Filmstill aus einem theatralen Mafiafilm. Mehr unter: magnum.com

Miklos Gaal – Die Welt in Miniatur

Noch bis zum 25.04.2010 hängen zwei Bilder von Miklos Gaal in der kleinen ´Gallery Taik` in der Bergstraße 22 in Mitte.  Er arbeitet mit einer Shift&Tilt Linse. Neben der interessanten Unschärfe die diese erzeugt, verzerrt sie auch -richtig angewendet- alles zur Miniatur. Das ist visuell sehr aufregend. In seinem Bildband gibt es ein Foto von einer […]

Frage des Formats – Gerda Taros Kriegsfotos

Im Kunstmuseum Stuttgart ist noch bis zum 16.Mai 2010 die Ausstellung “Krieg im Fokus” mit Bildern aus dem Spanischen Bürgerkrieg von Gerda Taro zu sehen. Wer die Bilder Capas kennt, wird hier wenig Neues finden. (Taro war Capas Lebensgefährtin und fotografierte mit ihm an der Front.) Etwas fand ich verblüffend deutlich an den Bildern. Die […]

Sylvia Plachy

Unter dem Titel “Waiting” war bis letzte Woche eine Ausstellung im Willy Brandt Haus in Berlin. Sylvia Plachys Bilder scheinen immer neben, hinter dem Offensichtlichen zu spielen. Ihr Blick ist verträumt poetisch und trotzdem nicht abgewandt von der Welt. Besonders eindrucksvoll fand ich folgende zwei Bilder: Erinnert an kalligrafische Zeichen die nicht entschlüsselbar sind. Auch […]