Joel Sternfeld – American Prospects

“Ich begann zu fotografieren, weil mir jedes Talent zur Kunstausübung fehlte.”

Alec Soth – Broken Manual

Zwischen 2006 und 2010 reist Alec Soth durch sein Heimatland, Amerika, um Menschen zu fotografieren die ein Leben fern der Zivilisation führen. Die Aussteiger sind eins mit ihrer Umgebung aber zwischen ihnen und uns ist eine Grenze. Ihre ganze Geschichte erfahren wir nicht.

André Kertész – Fotografien

Bis zum 11. September 2011 kann man im Martin-Gropius-Bau in Berlin noch das großartige Werk von André Kertész betrachten. Mit seinen herausragenden Kompositionen und seiner Poesie war er unter anderem Vorbild für Cartier-Bresson.

Filip Dujardin – Fictions

Giles Revell – Photofit

Giles Revell nutzte einen Photofit Kit der Polizei aus den 70er Jahren mit dem ursprünglich Phantombilder erstellt wurden.

Arnold Odermatt – Die Ästhetik der Pedanterie

Arnold Odermatt war Polizeifotograf eines Schweizer Kantons. Seine Fotografien aus den 50er Jahren dienten als polizeiliche Beweismittel und halfen offensichtlich bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs. Trotz des technischen Anspruchs wohnt den Bildern doch noch etwas anderes inne – eine Ästhetik der Pedanterie. Als ob man durch einen aufgeräumten Bildaufbau, gutes technisches Handwerk und genügend Abstand den Unfall wieder ungeschehen machen könnte. Man hat das Gefühl, dass man die Autos einfach nur wieder richtig auf die Fahrbahn setzen muss, dann kann alles wieder weiter gehen in der `Märklinwelt.`

mehr unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Odermatt

Pieter Ten Hoopen

Auf der letzten WorldPress – Ausstellung bin ich mit einem Freund auf Pieter Ten Hoopen gestoßen und konnte es nicht lassen nach weiteren Bildern zu suchen.
Auf der Ausstellung wurden die monochromen Frauenporträts gezeigt, die stark an alte niederländische Meister erinnern. (Welche Technik er wohl angewendet hat?)
Die Vogelaufnahme von dem gerodeten Wald habe ich erst im Netzt entdeckt… großartig!!

Kreuzgang Monte Oliveto Maggiore

Das Benediktinerklosters Monte Oliveto in der Toskana ist stolzer Besitzer eines Kreuzgangs mit Fresken Zyklus von Luca Signorelli und Il Sodoma aus dem Jahren 1497-1508. Dargestellt ist der Lebensweg des heiligen Benedikt, in der Form wie Papst Gregor der Große diesen mal zu Protokoll gegeben hat. Während die meisten Touristen sich an der phantasievollen, vollbunten und gut restaurierten Wandabwicklung erfreuen, wird leicht übersehen, dass auch die Säulen zum Innenhof mit Fresken versehen sind. Einfarbige, detailreiche aber stark verwitterte Malereien – als ob jemand mit Bleistift auf den trockenen Putz gezeichnet hätte. Teilweise sind die “Zeichnungen” schon fast ganz verschwunden. Doch die meisterhafte Leistung strahlt noch immer deutlich hervor. Mich berührte es zu sehen, wie sich diese Werke quasi in Selbstauflösung befinden – doch gerade dieses Fragmentale macht sie auch wieder so faszinierend. Ist es nicht schön, dass nicht alles definiert ist, dem Betrachter selbst überlassen bleibt die Bilder zu ergänzen? Es erinnert schwer an Michelangelos Aussage zum Torso von Belvedere – sinngemäß, jegliche Ergänzung würde den Torso entzaubern.

Der Moment – Alex Webb

Egal ob an der amerikanisch-mexikanischen Grenze oder in der Karibik Alex Webb spürt das Mysterium des Moments auf. Mir gefällt besonders das Bild von der mexikanischen Grenze, es sieht aus wie ein Filmstill aus einem theatralen Mafiafilm.

Mehr unter: magnum.com

Andrea Hoyer – Stätten der Erinnerung

Ich bin gerade auch zufällig über die Bilder der Fotografin Andrea Hoyer und ihr Langzeitprojekt »Stätten der Erinnerung« gestoßen. Die Bilder sind alle in Russland entstanden, für mehr Informationen müsst Ihr mal die Suchmaschinen bemühen, da ich leider keine Internetseite von Andrea Hoyer finden konnte. Die Bilder finde ich fantastisch und bestärken meinen Drang nach Reisen in den Osten.